Noch mehr Tipps zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit bei der Arbeit

Neben der optimalen Gestaltung des Arbeitsplatzes können Sie auch durch die richtigen “Rahmenbedingungen” dafür sorgen, dass Sie den Anforderungen Ihres Arbeitsalltags kraftvoller begegnen können:

Essen

Direkt nach einem ausgiebigen Essen, benötigt der Körper das Blut für die Verdauungstätigkeiten. Dieses Blut - und somit auch die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen - fehlt im Gehirn. Dadurch halbiert sich die geistige Leistungsfähigkeit.

Direkt nach dem Mittagessen sollten Sie daher lieber Tätigkeiten erledigen, die eher wenig Konzentration erfordern.

Trinken

Auch wenn Sie zu wenig trinken, sinkt Ihre geistige Leistungsfähigkeit erheblich.

Um gut mit Wasser versorgt zu sein, benötigt ein Erwachsener mit durchschnittlicher körperlicher Aktivität eine mittlere Gesamtwasserzufuhr von 2900 ml (Männer) bzw. 2200 ml (Frauen) in Form von nicht-coffeinhaltigen und nicht-alkoholischen Getränken, Suppen und anderen Lebensmitteln (Convertino et al., 1996).

Bewegung

Beim Sitzen ist die Atmung eingeschränkt, wodurch die für die geistige Tätigkeit wichtige Sauerstoffzufuhr eingeschränkt ist. Dagegen hilft körperliche Bewegung. Sie regt den Geist an und sorgt für den nötigen Sauerstoff.

Darüber hinaus hilft sie dabei Verspannungen, die durch einseitige Arbeitshaltung entstanden sind, wieder zu lösen.

Abwechslung

Nichts ist optimal, wenn es über einen langen Zeitraum konstant bleibt. Studien haben gezeigt, dass insbesondere der Wechsel wichtig ist, um nicht zu ermüden.

Wenn irgend möglich sollten Sie daher Ihre Tätigkeiten, Ihre Arbeitshaltung, die Lichtverhältnisse und die Temperatur zwischendurch variieren.

MEIN PERSÖNLICHES FAZIT

Insbesondere in Klausurvorbereitungszeiten waren die Tipps zur sauerstoffhaltigen Luft (siehe letzter Beitrag), zum ausreichenden Trinken von Wasser o.ä., zur Abwechslung und zur Bewegung pures Gold für mich wert.

Die Abwechslung beim Lernen habe ich u.a. dadurch erreicht, dass ich den Lernort immer mal wieder durch einen Umzug vom Schreibtisch an den Küchentisch und wieder zurück variiert habe.

Für die Bewegung hat damals ein guter Freund von mir gesorgt, der mich immer wieder für kurze Spaziergänge abgeholt hat. :-)

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