Raum für neue und kreative Ideen schaffen
Mir fällt immer wieder auf, wie viel leichter es mir fällt, Themen zu strukturieren und kreative Ideen zu entwickeln, wenn genügend Raum vorhanden ist.
Mit Raum meine ich dabei einerseits den realen, sichtbaren Raum und andererseits, den “Raum in meinem Kopf”.
Bezogen auf den sichtbaren Raum hilft es mir, Dinge, die ich gerade nicht benötige, vom Schreibtisch wegzuräumen.
Das gilt insbesondere auch für abgeschlossene Themen. Habe ich zum Beispiel außerhalb Hamburgs ein Seminar geleitet und es stehen das Trainingsmaterial und der Koffer hier rum, empfinde ich dies tendenziell als erdrückend. Mir fehlt dann der Platz, um neue Themen motiviert anzugehen.
Aber auch im Kopf fühlt sich das Thema dann noch nicht abgeschlossen an und verbraucht weiterhin Ressourcen. Mir hilft es daher, die Trainingsnachbereitung wie z.B. das Wegräumen des Materials, die Bescheinigungen für die Teilnehmer und das Erstellen des Fotoprotokolls schnell im Anschluss an das Training zu erledigen. So ist bei dem Thema nichts mehr offen, das ich im Hinterkopf behalten müsste und ich kann meine ganze Energie frischen Themen widmen.
Versuchen Sie doch einfach mal, das Protokoll von Ihrer nächsten Besprechung wirklich direkt danach zu schreiben und testen sie, ob sich etwas für Sie verändert.
Oder Sie unterziehen Ihren Schreibtisch einer Ordnungs-Kur, bevor Sie mit dem neuen Projekt loslegen.
Wenn Sie mögen, dürfen Sie von Ihren Erfahrungen gerne hier als Kommentar berichten.