Anfangen statt aufschieben
Angeblich sinkt die Realisierungswahrscheinlichkeit eines Vorhabens, wenn man es nicht innerhalb der ersten 72 Stunden beginnt, um 99%.
Das klingt ziemlich bitter - zumal wir ja nicht endlos viel Zeit haben, um Neues in Angriff zu nehmen. Außerdem kommt hinzu, dass gerade bei größeren Vorhaben die ersten Schritte die schwersten sind.
Was können Sie also tun?
Zunächst einmal macht es Sinn, so kleine Häppchen aus dem Vorhaben zu machen, dass wir nicht mehr von den einzelnen Arbeitsschritten erschlagen werden. Wenn Sie anschließend immer noch nicht sofort anfangen mögen, dann sind die Häppchen vermutlich nach wie vor zu groß.
Soweit vom Ablauf her möglich sollten Sie sich zu Beginn ein besonders leckeres und leicht verdauliches Häppchen heraussuchen. So überwinden Sie am einfachsten die Anfangsblockaden.
Wenn Ihnen das Loslegen weiterhin schwer fällt, hinterfragen Sie doch mal Ihren eigenen Anspruch. Kann es sein, dass dieser bei einer Qualität von 120% liegt? Ein zu hoher Anspruch an das Ergebnis bremst insbesondere in der Anfangsphase stark aus. Gut ist manchmal besser als perfekt.
Auch es allen Recht machen zu wollen, ist schier unmöglich und führt tendenziell zum Stillstand. Konzentrieren Sie sich nur auf diejenigen, die (Ihnen) im Einzelfall wichtig sind. Damit erreichen Sie für Ihr Vorhaben mehr als wenn Sie den “Weichspüler” für alle benutzen.
Bleiben Sie insgesamt mit Ihren Erwartungen in Bezug auf das, was Sie schaffen möchten, realistisch. Es ist viel schöner und gibt zusätzlich viel mehr Schwung eine Liste zu haben, auf der alles erledigt ist als ständig etwas vor sich her zu schieben.
